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	<title>AbidiText - konzeptionelle Werbetexte von Heike Schmidt-Abidi</title>
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	<description>... weil Worte wirken!</description>
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		<title>„Close-up“ zu gewinnen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 15:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Close-up]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Oetinger]]></category>
		<category><![CDATA[Pink!]]></category>

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		<description><![CDATA[Girlpower in Büchern  Traraaaa – ich präsentiere meinen ersten Jugendroman. „Close-up“ ist im April 2013 erschienen, und zwar ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Girlpower in Büchern</strong></p>
<p> Traraaaa – ich präsentiere meinen ersten <a href="http://AbidiBooks.de" target="_blank">Jugendroman</a>. „<a href="http://www.amazon.de/Close-Up-Heike-Abidi/dp/3864300142/ref=sr_1_5?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1354701621&amp;sr=1-5" target="_blank">Close-up</a>“ ist im April 2013 erschienen, und zwar in der Reihe <a href="http://www.pinkupyourlife.de" target="_blank">Pink!</a> – dem Label von Oetinger Taschenbuch „für Mädchen ab 12 mit Power, Phantasie und Persönlichkeit“.</p>
<p><em>Das Buch handelt von Josie, einer Vierzehnjährigen mit eher außergewöhnlichem Ziel: Sie will die beste Regisseurin der Welt werden. Aber der Regie-Workshop, zu dem Ole aus der Film-AG sie überreden möchte, ist ausgerechnet in L.A. und alles andere als billig. Da kommt die Hauptrolle in diesem Werbespot für Sahnepudding gerade Recht – auch wenn sie vor laufender Kamera den Filmstar Leon küssen muss. Na ja, fast jedenfalls. Von da an geht es mit ihrer Schauspiel-Karriere steil bergauf und Josie muss sich irgendwann entscheiden, was sie wirklich will …</em></p>
<p><strong>Ihr wollt eins von fünf signierten Exemplaren gewinnen?</strong></p>
<p>Ganz einfach: Stimmt per Kommentar ab, welches dieser zehn Zitate aus „Close-up“ euch am besten gefällt: Was macht so richtig neugierig auf dieses Buch?</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat A:</span><br />
»Schau mal, wir posen«, ruft Neele übermütig, »wie sieht das aus?« Dabei stemmt sie die Hände in ihre Hüften, macht mit dem linken Fuß einen gestelzten Schritt nach vorne und streckt geziert den Po heraus. »Wie eine Giraffe mit Bauchschmerzen«, kommentiere ich trocken.</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat B:</span><br />
»Hi, Mrs Bigelow, my name is Josie, I’m from Germany and you are my …, ähm …, big Vorbild.« Verdammt. Was in aller Welt heißt VORBILD auf Englisch? Ich muss Vokabeln pauken wie eine Wahnsinnige, damit mir auch kein Wort aus ihrem Munde entgeht!</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat C:</span><br />
»Du musst doch auch an mich denken«, klagt Käthe jetzt, »als Schwester einer Filmschauspielerin wären doch auch meine Karrierechancen viel besser.« Karriere als was? Als Monster? Als Nervensäge?</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat D:</span><br />
Manchmal kann das Leben tausendmal trauriger sein als jeder französische Problemfilm mit trübseliger Klaviermusik, bekümmerten Menschen und deprimierendem Dauerregen. Solche Filme haben zwar auch kein Happy End, aber sie sind immerhin nach höchstens drei Stunden zu Ende. Die Wirklichkeit dagegen hat nicht mal eine Rückspultaste.</p>
<p><span style="color: #008080;"> Zitat E:</span><br />
»Ich dachte eben, ich hätte mich bis auf die Knochen blamiert und sowieso nicht die geringste Chance«, gestehe ich.<br />
»Wir haben gerade die erste Anfrage für dich bekommen. Hättest du Lust darauf, ein Commercial zu drehen?« Ich habe keine Ahnung, was das ist: ein Commöhrschel.</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat F:</span><br />
»Nur keine Panik, kannst nachher ein Autogramm von mir haben.« Und mit diesen Worten stolziert er davon. »Was für ein Vollpfosten«, stöhne ich aus tiefstem Herzen.</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat G:</span><br />
Herzlichen Glückwunsch. Ich und tanzen! Zwei Welten stoßen aufeinander … Da könnte man mich ebenso gut auffordern, ein Gedicht auf Chinesisch vorzutragen.</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat H:</span><br />
Ich wäre sogar noch zu viel größeren Opfern bereit, wenn ein Treffen mit meinem Vorbild die Belohnung wäre! Zum Beispiel ein Jahr lang auf Gummibärchen zu verzichten. Oder Käthes komplette Schuhsammlung zu polieren. Oder … Nein, das ist nicht mehr zu steigern.</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat I:<br />
</span>Ich verstehe einfach nicht, warum ein Dichter die Dinge, die er ausdrücken will, nicht einfach geradeheraus formuliert – anstatt sie so umständlich und unverständlich wie möglich in Gedichtform zu verpacken und Jahrzehnte später unschuldige Schüler damit zu quälen. Dazu muss man wirklich ganz schön fies sein.</p>
<p><span style="color: #008080;">Zitat J:</span><br />
Ole schaut mich streng an: »Willst du damit sagen, dass du also schon aufgegeben hast? Dabei kannst du es doch immer noch schaffen! Wenn du an dich glaubst.« »Ebenso gut könnte ich an kleine grüne Yedi-Meister glauben, die merkwürdig verdrehte Sätze bilden«, antworte ich mit einem schiefen Grinsen. »Was wirklich du willst, du herausfinden musst«, imitiert Ole den guten alten Meister Yoda und bringt mich tatsächlich zum Lachen.</p>
<p><strong>Das Kleingedruckte:</strong></p>
<p>Das Gewinnspiel endet am 10. Mai 2013. Um 12 Uhr mittags werden die Gewinner per Los ermittelt. Teilnahmeberechtigt sind alle, die per Kommentar ihr Lieblingszitat gewählt haben. Die Gewinner werden per Los ermittelt und per E-Mail informiert. Die Gewinner erklären sich einverstanden, dass ihr Name (bzw. der hier verwendete Nickname) im Falle des Gewinns auf der Website AbidiBlog.de veröffentlicht wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>
<p><em>Heike Abidi<br />
</em><strong>Close-up<br />
</strong>Broschiert: 208 Seiten<br />
Verlag: Pink!<br />
Erscheinungstermin: 1. April 2013<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3864300142<br />
ISBN-13: 978-3864300141<br />
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12–15 Jahre</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Verteidigung der Zicken gegen die Gänse</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 16:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediendschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Riemann]]></category>
		<category><![CDATA[NDR-Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor Kurzem hielt ich es für eine Tatsache: Katja Riemann ist eine Zicke. Als Schauspielerin zwar super, ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bis vor Kurzem hielt ich es für eine Tatsache: Katja Riemann ist eine Zicke.</strong> Als Schauspielerin zwar super, als Interviewpartnerin aber eine Zumutung. Nicht dass ich Katja Riemann jemals persönlich getroffen oder gar selbst interviewt hätte, aber man las doch allenthalben davon, wie anstrengend es sei, mit ihr zu tun zu haben. So weit, so gut.</p>
<p>Nun knallen einem seit einigen Tagen die Headlines um die Ohren, die das NDR-Interview, das ein mir bislang unbekannter Mensch namens Hinnerk Baumgarten mit Katja Riemann geführt hat, auf eine Weise bewerten, dass ich aufhorche.<strong> Immer wenn eine Frau als „bissige Diva“ oder „Zicke“ bezeichnet wird, gehen bei mir die Alarmglocken an.</strong> Wenn es gar heißt, sie habe den armen Interviewer – das „Nörgel-Opfer“ – in ihrem „Lustlos-Interview“ mehrfach „auflaufen lassen“ und sich „durchs Interview trotzt“, dann muss sie sich entweder schlimmer als Klaus Kinski aufgeführt haben, oder irgendetwas stimmt da ganz und gar nicht.</p>
<p>Es gibt nur eine Möglichkeit, das herauszufinden. Nämlich das Interview anzuschauen. Bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qmpCL11QEWo" target="_blank">YouTube</a> habe ich es prompt gefunden und mir in voller Länge zu Gemüte geführt. Und ich muss sagen: <strong>Ein Skandal! Wie kann man einer gestandenen Schauspielerin derart bescheuerte Fragen stellen?</strong> Anfangs erinnerte mich das Gespräch an das oberflächliche Bei-Gottschalk-auf-der-Couch-Geplänkel von einst. Da wird Frau Riemann doch glatt nach ihrer Frisur gefragt. Blonde Locken hat sie bekanntlich. Im letzten Film nun glattes, langes, dunkles Haar. Huch? Wie geht so etwas? Sensation: Sie trug eine Perücke. Und konnte es selbst nicht fassen, auf so eine Nebensächlichkeit überhaupt angesprochen zu werden, und das auch noch als Einstiegsfrage in das Interview. Noch schlimmer war nur der kleine Einspieler, in dem Nachbarn aus Kindertagen in ihrem Heimatort befragt wurden, wie denn die kleine Katja damals so war.</p>
<p>Ich darf die <a href="http://www.bild.de/unterhaltung/tv/katja-riemann/das-sagt-der-ndr-moderator-zu-riemanns-noergel-interview-29539368.bild.html" target="_blank">Bild </a>zitieren (meine AOL-Startseite verlinkt direkt dorthin, daher fiel mir die marktschreiereische Headline gleich ins Auge):<br />
<em>„Fremdschäm-Höhepunkt des Lustlos-Interviews: als ein Einspieler aus Riemanns Heimatdorf Kirchweye gezeigt wure, zickte die Schauspielerin: ‚Wahnsinnig peinlich.‘“</em><br />
– Ja, und da hatte sie recht. Das Filmchen hätte vielleicht in einem „Heidi Kabel zum 90. Geburtstag“-Special gepasst. Aber in diesem Zusammenhang? <strong>Fremdschämen war durchaus angebracht, aber nicht wegen Katja Riemanns bewundernswert ehrlicher Reaktion.</strong></p>
<p>Warum, frage ich mich, wird um dieses an sich harmlose Gespräch so ein Theater gemacht? Warum bricht ein Shitstorm los?</p>
<p><strong>Spontan stelle ich mir vor, es wäre nicht Katja Riemann gewesen, die hier interviewt wurde, sondern ein männlicher Schauspieler.</strong> Und auch nicht Hinnerk Baumgarten, der die Fragen stellte, sondern eine junge Journalistin. Karamba, da wäre was losgewesen! Die Journalistin hätte man als unvorbereitet, überfordert, womöglich sogar talentfrei bezeichnet. Und den Schauspieler als souverän, cool, gewitzt.</p>
<p>Aber dass Katja Riemann eine Frau ist, die es wagt, bei blöden Fragen die Stirn kraus zu ziehen, ist nur ein Teil ihres Verbrechens. Der andere ist: <strong>Sie möchte über ihre Arbeit reden. Am besten über aktuelle Projekte, nicht über Zeugs, das sie vor 10 Jahren gemacht hat.</strong></p>
<p>Ja, wie soll denn ein Journalist (oder was immer Herr Baumgarten ist) darauf kommen? <strong>In Zeiten, in denen Frauen allein schon dafür als prominent gelten, dass sie das Oktoberfest besuchen, mal mit einem Fußballprofi zusammenwaren oder sich in einer Castingsendung blamiert haben, rechnet doch kein Mensch mit so was.</strong> Selbst Gänse, deren Prominenz einem irgendwie gearteten Job (Hotelerbin, IT-Girl, Schmuckdesignerin) entspringt, sorgen häufiger mit Trunkenheitsfahrten oder Auftritten ohne Unterwäsche für Furore als durch ihren Beruf. Und nun kommt eine Schauspielerin daher, die über ihre Kernkompetenz reden will. Nicht über ihre Haare, nicht über ihre Kindheit, überhaupt nicht über ihr Privatleben. Ganz schön dreist, oder?</p>
<p><strong>Nun, um zum Ausgangspunkt zurückzukommen: Wenn also ein derartiges Betragen als „zickig“ gilt, dann befördere ich dieses Adjektiv ab sofort zum Kompliment.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 Interviewfragen von und an Lena</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 08:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsautorin]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einer Woche sitze ich zur Abwechslung einmal nicht alleine in meinem Homeoffice, sondern zusammen mit Lena Germann, ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einer Woche sitze ich zur Abwechslung einmal nicht alleine in meinem Homeoffice, sondern zusammen mit Lena Germann, 14 Jahre, Schulpraktikantin und Nachwuchsautorin. Sie ist gerade dabei, einen Plot zu entwickeln und ein Exposé zu schreiben. Zwischendurch haben wir uns gegenseitig jeweils fünf Interviewfragen gestellt – und beantwortet.</p>
<p><strong>Lena fragt, Heike antwortet</strong></p>
<p><em>Wie kamen Sie an Ihre Agentin? Wurde Ihnen empfohlen, mit einer zusammenzuarbeiten?</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Dass es schwierig ist, als unbekannte Autorin auf direktem Wege einen Verlag zu finden, ist ja bekannt. Inzwischen weiß ich auch, dass die Lektoren in den Verlagen gar keine Zeit haben, unverlangt eingesandte Manuskripte zu lesen, obwohl sie immer wieder auf der Suche nach interessanten Buchideen sind. Als ich erfuhr, was die Aufgabe der Literaturagenturen ist, nämlich Projekte ihrer Autoren an Verlage zu vermitteln, war mir sofort klar, dass das der ideale Weg für mich ist. Zumal ich als Newcomerin gar keine Ahnung vom Buchmarkt hatte: Welche Manuskripte passen zu welchen Verlagen, wer ist dort Ansprechpartner, wann erreicht man diese Ansprechpartner am besten, worauf muss man bei Verträgen achten etc. Das alles übernimmt die Agentur – und ich kann mich aufs Schreiben konzentrieren.<br />
</span><span style="color: #008080;">Meine Agentur <a href="http://www.scriptzz.de" target="_blank">Scriptzz </a>habe ich übrigens auf dieser Liste im Internet gefunden:<a href=" http://www.uschtrin.de/litag.html" target="_blank"> http://www.uschtrin.de/litag.html</a></span></p>
<p><em>Könnten Sie alleine von dem Einkommen als Autorin leben?</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Wenn man nicht sofort einen Bestseller schreibt, können Autoren erst einmal nicht von dem leben, was ihre Bücher einbringen. Das heißt, man braucht daneben noch einen sogenannten „Brotberuf“. Bei mir ist das die Werbetexterei. Ich bin freiberufliche Texterin, und diesen Job kann ich prima mit der Schriftstellerei kombinieren. Aber wer weiß, vielleicht verkaufen sich meine Bücher ja bald wie warme Semmeln?</span></p>
<p><em>Was sehen Sie für Vorteile, was für Nachteile am Beruf der Autorin?</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Nachteile? Hm. Wenn man sehr sicherheitsbewusst ist und Wert darauf legt, dass am Ersten eines jeden Monats ein festes Einkommen aufs Konto gebucht wird, dann sollte man vielleicht lieber nicht Autorin werden. Aber das gilt ja für alle Selbstständigen. Auch bei meiner Tätigkeit als freiberufliche Werbetexterin gibt es diese gewisse Unsicherheit, was Auslastung und Einkommen betrifft. Dafür hat man sehr viel Freiheit und auch die Chance, selbst seines Glückes Schmied zu sein. Im Grunde ist <a href="http://www.AbidiBooks.de" target="_blank">Autorin </a>mein Traumberuf, daher sehe ich selbst vor allem die Vorteile. Ich kann das tun, was ich am besten kann und was mir am meisten Freude bereitet. Wenn man bedenkt, wie viele Menschen ihren Job hassen, mit Bauchweh jeden Morgen hingehen und nur dem Urlaub entgegenfiebern, ist das wirklich purer Luxus!</span></p>
<p><em>Finden Sie, dass es zu viele Vorgaben gibt, die man als Autorin befolgen muss? Würden Sie gerne kreativer und mit mehr Freiheit arbeiten?</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Das empfinde ich überhaupt nicht als Einschränkung. Meist kann ich meine eigenen Ideen uneingeschränkt verwirklichen. Ab und zu gibt es zwar auch inhaltliche Anregungen von den Verlagen, die ich dann aber als wertvoll und bereichernd empfinde. Sie machen mich deswegen nicht unkreativer.</span><br />
<span style="color: #008080;">Verlage sehen ein Buch vor allem als Produkt, das sich gut verkaufen soll. Vom Buchmarkt haben sie definitiv mehr Ahnung als ich. Aber ich habe ja das gleiche Interesse – ich will schließlich schreiben, um gelesen zu werden!</span></p>
<p><em>Wenn Sie die Zeit zurück drehen könnten und nochmal die Entscheidung treffen könnten, was Sie studieren und welche berufliche Richtung Sie einschlagen, würden Sie nochmal den Beruf der Autorin einschlagen?</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Wenn ich noch einmal mit denselben Talenten geboren würde, bliebe mir gar nichts anderes übrig, als den gleichen Weg wieder einzuschlagen. Ärztin könnte ich nicht werden, denn wenn ich Blut sehe, werde ich ohnmächtig. Ich wäre auch eine miserable Atomphysikerin, und als Architektin würde mir mein schlechtes räumliches Vorstellungsvermögen einen Strich durch die Rechnung machen. Nein, es ist schon gut so, wie es ist. Ich bin sehr gerne Autorin!</span></p>
<p><strong>Heike fragt, Lena antwortet</strong></p>
<p><em>Bevor dein Praktikum bei mir angefangen hat, war „Autorin“ dein Traumberuf. Hat sich daran inzwischen etwas geändert? Wenn ja, warum? Und wenn nein, warum nicht?</em></p>
<p><span style="color: #993366;">Daran hat sich nichts geändert. Ich kannte die Grund Idee ja schon vor meinem Praktikum, und auch wenn ich einiges Neues erfahren und gemerkt habe, dass es vielleicht doch nicht so einfach ist, wie ich mir das immer vorgestellt habe, dreht es sich immer noch um den einen Punkt. Auch wenn ich mir „Autorin“ zu sein etwas anders vorgestellt habe, geht es immer noch um das Schreiben und kreative Ausbauen verschiedenster Ideen. Selbst wenn man ein paar Vorgaben und Einschränkungen hat, kann man durch seine Bücher immer noch seinen eigenen Stil, vielleicht auch in bestimmten Fällen seine Meinung zu etwas ausdrücken.</span></p>
<p><em>Was muss man als Autorin eigentlich können – einmal abgesehen vom Schreiben? Oder anders gesagt: Was, denkst du, sind die drei wichtigsten Eigenschaften, die man mitbringen sollte, um eine gute Autorin zu sein?</em></p>
<p><span style="color: #993366;">• Fantasie und Kreativität<br />
</span><span style="color: #993366;">• Geduld<br />
</span><span style="color: #993366;">• Sprachgewandtheit</span></p>
<p><em>Wenn du an das Buchprojekt denkst, das du gerade selbst in Arbeit hast: Was findest du daran am schwierigsten?</em></p>
<p><span style="color: #993366;">Ich empfinde es am schwersten, so viel Geduld aufzubringen, um alle Vorbereitungsschritte durchzugehen und immer wieder zu verbessern, weil immer wieder neue Ideen kommen, und das bisher Geschriebene anzupassen, anstatt gleich loszulegen.</span></p>
<p><em>Welches Buch hättest du selbst gerne geschrieben? Ja, Harry Potter, wegen der Verkaufszahlen – das hätten alle Autoren gerne geschrieben. Aber welches abgesehen davon?</em></p>
<p><span style="color: #993366;">Da gibt es einige Bücher, auf den Anhieb fällt mir da nicht mal eins ein. Vielleicht auch „Die Tribute von Panem“, nicht nur weil es verfilmt wurde, sondern weil es schon lange vorher mein Lieblingsbuch war.</span></p>
<p><em>Damit du dich gleich schon mal an die typischen Standardfragen gewöhnst, die man Autoren stellt: Woher nimmst du deine Ideen?</em></p>
<p><span style="color: #993366;">Da weiß ich ehrlich gesagt keine genaue Antwort drauf. Manchmal gehe ich mit meinem Hund spazieren, laufe durch die Stadt, gucke etwas im Fernsehen oder chatte vielleicht sogar mit Freunden. Eigentlich so ziemlich überall begegnen mir irgendwelche Dinge, meist Kleinigkeiten, die mir auffallen und zu einer Idee werden. Aus dem ganz alltäglichen Leben. Manchmal sitzen mein Vater und ich auch auf dem Sofa und entwickeln zusammen Ideen.</span></p>
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		<title>Was ich schon immer übers Kartenlesen wissen wollte &#8230; (aber zu fragen mir nie in den Sinn kam)</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 13:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherwurm]]></category>
		<category><![CDATA["Ich geh jetzt in dein Karma rein"]]></category>
		<category><![CDATA[Bianca Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltendes Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Karten lügen nicht, sagen diejenigen, die dran glauben. Kartenlegen &#8211; so ein Mumpitz, sagen die anderen. Was ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #888888;"><strong>Die Karten lügen nicht, sagen diejenigen, die dran glauben.</strong></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Kartenlegen &#8211; so ein Mumpitz, sagen die anderen.</strong></span></p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Was auch immer man von Wahrsagerei mit Karten hält, das Mitte Februar erschienene Buch <a href="http://www.amazon.de/jetzt-dein-Karma-rein-Astro-Hotlines/dp/340460735X/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1361280228&amp;sr=1-1" target="_blank"><span style="color: #888888;">&#8220;Ich geh jetzt in dein Karma rein&#8221; </span></a>von Bianca Wagner bietet für alle ein riesengroßes Lesevergnügen &#8230;</strong></span></p>
<p> Ja, man möchte beim Lesen ununterbrochen &#8220;Gibt&#8217;s doch gar nicht!&#8221; rufen, denn was Bianca Wagner zu erzählen hat, ist kurios, um nicht zu sagen haarsträubend schräg. Fast könnte man vergessen, dass es sich um ein Sachbuch handelt, denn es liest sich so kurzweilig und geistreich wie ein heiterer Unterhaltungsroman. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass es sich nicht um einen fiktiven Plot handelt, sondern um Tatsachen.</p>
<p>Die Autorin lässt sich, im wahrsten Sinne des Wortes, in die Karten schauen und erzählt von der Zeit, in der sie für eine der einschlägigen Astro-Lines gearbeitet hat. Dabei beantwortet sie &#8211; um zurück zur Überschrift zu kommen &#8211; alle denkbaren und undenkbaren Fragen rund um diesen nicht gerade alltäglichen Job:</p>
<p><strong>Was muss man eigentlich draufhaben, um bei solch einer Astro-Hotline arbeiten zu dürfen? Was sind das für Leute, die dort anrufen? Zu welchen Uhrzeiten tun sie es? Wie absurd sind die Fragen, die sie stellen? Wie viel ihres sauer verdienten Geldes geben sie für einen Blick in die Zukunft aus? Wie setzen die Astro-Lines ihre Mitarbeiter unter Druck?</strong></p>
<p>Um die Antworten kurz zusammenzufassen: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Unfassbar! Und das ist auch der Grund, warum ich wohl noch nie ein Sachbuch so schnell und mit so viel Vergnügen verschlungen habe wie dieses. Ich war selbst überrascht. Aber wahrscheinlich stand das ohnehin längst in meinen Karten. Oder in meinem Karma :)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>The Next Big Thing Blog Hop</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 13:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Anette Huesmann]]></category>
		<category><![CDATA[Droemer Knaur]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa Graf-Riemann]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Busch]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Ziefle]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Tanja Janz]]></category>
		<category><![CDATA[The Next Big Thing Blog Hop]]></category>
		<category><![CDATA[Ursi Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit wird völlig überbewertet]]></category>

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		<description><![CDATA[The Next Big Thing Blog Hop ist eine Möglichkeit für Autoren (in der ganzen Welt) zu berichten, an ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>The Next Big Thing Blog Hop ist eine Möglichkeit für Autoren (in der ganzen Welt) zu berichten, an welchem Projekt sie gerade arbeiten. Sie beantworten 10 Fragen zu ihrem nächsten Buch. Zusätzlich erwähnen sie die Person, die sie vorgeschlagen hat, und nennen selbst Autoren/Autorinnen, die als Nächstes die Fragen beantworten.</h4>
<p>Ich habe die Einladung von meiner Agentur- und Verlagskollegin <a href="http://www.angelikalauriel.de/Mein-Notizblog-.htm" target="_blank">Angelika Lauriel</a> bekommen, die bei <a href="http://www.schwarzkopf-verlag.net/vorschau-jugendbuch.html" target="_blank">Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf </a>bald ihr neues Jugendbuch mit dem wunderschönen Titel „Frostgras“ veröffentlicht.</p>
<h4>Hier die 10 Fragen und meine Antworten:</h4>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Was ist der Arbeitstitel Ihres Buchs?</strong></span></p>
<p>Der nächste Roman, der von mir erscheint, heißt <a href="http://www.droemer-knaur.de/sixcms/detail.php?template=dkr_buch_detail&amp;id=7780946" target="_blank">„Wahrheit wird völlig überbewertet“ </a>. Dieser Titel entstand im Dialog mit dem Verlag. Mein ursprünglicher Arbeitstitel hieß „Scheinschwangerschatz“, ein regelrechter Zungenbrecher … Aber ich ließ es mir nicht nehmen, dieses Wort wenigstens an einer Stelle im Roman zu verwenden.</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Woher kam die Idee für das Buch?</span></strong></p>
<p>Sie kam einfach angeflogen. Wie so viele Geistesblitze erwischte mich auch diese Idee bei einem langen Spaziergang mit meinem Hund über die Felder und Hügel hier in der Pfalz. Urplötzlich war der Gedanke da: „Was, wenn eine etwas moppelige Frau gefragt wird, wann<em> es denn so weit</em> sei – und sie, anders als es wohl 99 Prozent aller Betroffenen tun würden, eben <em>nicht</em> erklärt, dass sie gar nicht schwanger ist? Was, wenn sie das Missverständnis nicht ausräumt? Weder sofort noch später? Wenn es irgendwann zu spät ist, die Wahrheit zu sagen?“ Ich spürte sofort, dass dieser Grundkonflikt Stoff genug bieten würde für allerhand Verwicklungen, persönliche Krisen, aber auch komische Situationen und große Gefühle.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Unter welches Genre fällt Ihr Buch?</strong></span></p>
<p>Manche würden es wohl „Unterhaltungsroman“ nennen, andere „Frauenunterhaltung“ oder „Chicklit“. In meinem Verlag Droemer Knaur erscheint „Wahrheit wird völlig überbewertet“ in der Belletristik-Rubrik „Humor &amp; Charme“, was ich sehr hübsch finde. Mir persönlich ist der Aspekt „Humor“ am wichtigsten, denn ich möchte in erster Linie unterhalten. Wenn es mir gelingt, meinen Leserinnen und Lesern (!) ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sie hin und wieder zum Grinsen oder gar zum Lachen zu bringen, dann habe ich mein Ziel erreicht.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Wie lautet die Einsatzzusammenfassung Ihres Buches?</strong></span></p>
<p>Eine fast Vierzigjährige mit Panik vor dem bevorstehenden runden Geburtstag verstrickt sich in eine immer komplizierter werdende Lügengeschichte, aus der sie nicht mehr herausfindet – obwohl es fast unmöglich erscheint, dass sie damit durchkommt …</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?</strong></span></p>
<p>Als Hauptdarstellerin könnte ich mir wunderbar Diana Amft vorstellen, wenn sie für die Rolle ein bisschen zulegen würde – Friederike ist rotblond, nicht gerade zierlich und auf liebenswerte Weise unvernünftig. Ihre Schwester, die heilige Johanna, könnte aussehen wie Mavie Hörbiger. Die männlichen Hauptrollen könnten Bjarne Mädel, Heiner Lauterbach und  Max von Thun spielen. Und als „Eiskönigin“ Deborah wäre Martina Gedeck sicher klasse.</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?</span></strong></p>
<p>Ich werde von der <a href="http://www.scriptzz.de" target="_blank">Berliner Literaturagentur Scriptzz</a> vertreten. „Wahrheit wird völlig überbewertet“ erscheint im Februar bei Droemer Knaur.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?</strong></span></p>
<p>Ich bin ein Fan guter Planung, denn ich bin zu faul für langwierige Überarbeitungsprozesse. Daher plane ich den kompletten Handlungsablauf ganz ausführlich, bevor ich anfange zu schreiben. Immer wenn ich daran weiterarbeite, lese und redigiere ich zunächst, was ich am Tag zuvor geschrieben habe. Auf diese Weise entsteht die Version, die später ins Lektorat geht. Ich benötige etwa 5 Monate dafür.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?</strong></span></p>
<p>All diejenigen Bücher aus dem Bereich „Unterhaltungsromane“, die nicht unbedingt vorhersehbar sind, mit überraschenden Wendungen für Spannung sorgen und die einen beim Lesen wirklich zum Lachen bringen. Unterhaltsam, aber nicht seicht. Zum Beispiel „Für jede Lösung ein Problem“ von Kerstin Gier oder „Pauschaltourist“ von Tom Liehr.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Was sonst über Ihr Buch könnte das Interesse des Lesers wecken?</strong></span></p>
<p>Die Geschichte lebt auch von ihren bemerkenswerten Charakteren: Neben der scheinschwangeren Friederike sind das zum Beispiel ihre beste Freundin Carla, die in Sydney ihr Sabbatical verlebt und Friederike zur Wahrheit überreden will, außerdem ihr manchmal cholerischer, durch die späte Vaterschaft plötzlich milde gestimmter Chef, ein ziemlich skurriler Papagei, ein noch skurrilerer, aber zugleich sehr weiser Frisör, eine unerträglich perfekte Schwester … und das ist erst der Anfang. „Wahrheit wird völlig überbewertet“ ist auch ein Roman über Freundschaft, Liebe, Älterwerden und die Frage, was im Leben eigentlich wichtig ist.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?</strong></span></p>
<p>Natürlich, gerne!</p>
<p>Ich nominiere folgende liebe Kolleginnen, auf deren kommende Werke ich mich schon sehr freue, weil sie garantiert großartig sind und ein besonderes Lesevergnügen versprechen:</p>
<p><em>Eine Agenturkollegin:</em></p>
<p>Tanja Janz (<a href="http://www.scriptzz.de/janz.html" target="_blank">http://www.scriptzz.de/janz.html</a>)</p>
<p><em>Eine DeLia-Kollegin:</em></p>
<p>Ursi Breidenbach (<a href="http://www.breidenbach-romane.at/site/Autorin.html" target="_blank">http://www.breidenbach-romane.at/site/Autorin.html</a>)</p>
<p><em>Und vier Netzwerk-Texttreff-Kolleginnen:</em></p>
<p>Petra Busch (<a href="http://www.petra-busch.de/pb/" target="_blank">http://www.petra-busch.de/pb/</a>)</p>
<p>Pia Ziefle (<a href="http://www.denkding.de/" target="_blank">http://www.denkding.de/</a>) &#8211; und hier ihre Interviewantworten:<a href="http://www.denkding.de/2013/01/the-next-big-thing-blog-hop/"> http://www.denkding.de/2013/01/the-next-big-thing-blog-hop/</a></p>
<p>Anette Huesmann (<a href="http://www.anette-huesmann.de/" target="_blank">http://www.anette-huesmann.de/</a>)</p>
<p>Lisa Graf-Riemann (<a href="http://www.grafriemann.de/" target="_blank">http://www.grafriemann.de/</a>)</p>
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		<title>3HfA</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 07:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Blogwichteln]]></category>
		<category><![CDATA[Drei Haselnüsse für Aschenbrödel]]></category>
		<category><![CDATA[Texttreff]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wurde beblogwichtelt! Von Katrin Zinoun, einer lieben Texttreff-Kollegin. Sie schreibt, passend zur Vorweihnachtszeit, über 3HfA … Sie ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><strong>Ich wurde <a href="http://www.texttreff.de/blog.php" target="_blank">beblogwichtelt</a>! Von <a href="http://www.zinoun.de " target="_blank">Katrin Zinoun</a>, einer lieben <a href="http://www.texttreff.de" target="_blank">Texttreff-</a>Kollegin. Sie schreibt, passend zur Vorweihnachtszeit, über 3HfA …</strong></p>
<p>Sie wissen nicht, wofür die Abkürzung „3HfA“ steht? Ein kleiner Tipp: Ohne es ist die Weihnachtszeit undenkbar. Dämmert es? Nein? Ok, es hat mit dem Fernsehprogramm zu tun.</p>
<p>Ahhhh!</p>
<p>Genau! Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.</p>
<p>Zugegeben, ich mag den Film. Es ist halt ein Klassiker. Ich habe im letzten Jahr sogar die Ausstellung im Schloss Moritzburg besucht. (Ich hatte mein Kind mit. Als Ausrede.) In dem Schloss wurden viele der Szenen gedreht. Besonders die Schlosstreppe, auf der Aschenbrödel ihren Schuh verlor, hat Kultstatus. Wenig kreative oder grenzenlos romantische Menschen machen dort schon mal einen Heiratsantrag.</p>
<p>Auch in diesem Jahr wurde das nationale Kulturerbe von Tschechien (zumindest der Teil, der zu dem Film gehört) zusammengepackt und nach Moritzburg geschickt, damit es sich Märchenbegeisterte ansehen können. Denn wer Märchen mag, kommt an diesem auf keinen Fall vorbei.</p>
<p>Was mir von der Ausstellung besonders im Gedächtnis geblieben ist? Es sind die Aussagen über die Rezeption des Filmes im Ausland. Die Norweger scheint es nicht zu stören, dass alle (!) Personen in „Tre nøtter til Askepott“ von einem einzigen Schauspieler synchronisiert wurden. Auch in Algerien fand der Film ein begeistertes Publikum. Die algerischen Frauen sahen in Aschenbrödel eine Kämpferin für die Frauenrechte.</p>
<p>Das ist doch mal wieder eine schöne Gemeinsamkeit, die ein Ausgangspunkt für ein gegenseitiges Kennenlernen darstellen kann. Sollten Sie mal eine Algerierin treffen, mit der Sie so gar nichts gemeinsam haben, fragen Sie sie doch mal, ob sie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ kennt. Und falls sie nicht die gleiche Sprache sprechen, summen sie doch einfach die Titelmelodie.</p>
<p>Zurück zu Moritzburg. Die <a href="http://www.schloss-moritzburg.de/de/schloss_moritzburg/das_schloss_im_winter/" target="_blank">Ausstellung zum Film</a>  läuft noch bis zum 3. März 2013. Sollten Sie zur Weihnachtszeit hingehen wollen, empfehle ich Karten im Vorverkauf zu erwerben, damit Sie die langen Wartezeiten am Eingang in Eiseskälte vermeiden können. Die diesjährige Ausstellung hat ihren Schwerpunkt auf den Regisseur und die Filmmusik gelegt.</p>
<p>Apropos Filmmusik, hier eine Version der <a href="http://www.youtube.com/embed/VoeMIPuSWpo?feature=player_detailpage&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen" target="_blank">Titelmelodie vom Musikkorps der Bundeswehr</a>:</p>
<p><object width="420" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VoeMIPuSWpo?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="420" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/VoeMIPuSWpo?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Kleine Mädchen, erwachsene Frauen, algerische Frauen, Norweger, Bundeswehrmusiker. Alle lieben Aschenbrödel!</p>
<p> <br />
<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/cc82a4b8f00f42098e58e5bf995487ec" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Vergänglichkeit ist, wenn ein schönes Buch leider viel zu schnell ausgelesen ist …</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 13:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherwurm]]></category>
		<category><![CDATA["Im Zeichen der Vanitas"]]></category>
		<category><![CDATA[DeLiA]]></category>
		<category><![CDATA[Ursi Breidenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Vanitas]]></category>

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		<description><![CDATA[„Im Zeichen der Vanitas“, so heißt der im Oktober 2012 erschienene zweite Roman der Österreicherin Ursi Breidenbach. Online ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><span style="color: #888888;"><strong><a href="http://www.amazon.de/Im-Zeichen-Vanitas-Ursi-Breidenbach/dp/3869639008/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1352899365&amp;sr=8-1" target="_blank">„Im Zeichen der Vanitas“, </a>so heißt der im Oktober 2012 erschienene zweite Roman der Österreicherin <a href="http://www.breidenbach-romane.at/site/Home.html" target="_blank">Ursi Breidenbach</a>. Online bin ich ihr bei <a href="http://www.delia-online.de/" target="_blank">DeLiA </a>begegnet, der Vereinigung deutschsprachiger LiebesromanautorInnen, der wir beide relativ zeitgleich beigetreten sind – und kurz danach auch live auf der Frankfurter Buchmesse. Natürlich war ich sehr gespannt auf ihr aktuelles Werk und habe es – so viel kann ich schon gleich verraten – trotz vollem Schreibtisch und Terminkalender innerhalb von zwei Tagen verschlungen.</strong></span></p>
<h3 align="left">Worum geht es in „Im Zeichen der Vanitas“?</h3>
<p align="left">Offen gestanden: Die Inhaltsangabe liest sich wie die eines Groschenromans:</p>
<p align="left"><em>„Nachdem Katharina ‚Fanny‘ Bachers gesamtes Familienerbe aufgebraucht ist, bleibt ihr nur noch der Gutshof in der Obersteiermark. Um das ehrwürdige Gebäude vor dem Verfall zu retten, engagiert sie Georg Feldmann, einen durch die Lande ziehenden Handwerker. Mit seiner gelassenen, bodenständigen Art und seinem Talent, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, rettet er nicht nur Fannys Haus, sondern öffnet ihr auch die Augen für die wahren Werte im Leben.“</em></p>
<p>Klischee pur, oder? Verarmte Gräfin, derber Handwerker, Familienschloss, verfallendes Anwesen &#8230; Die Schöne und das Biest als obersteirische Schnulze?</p>
<h3>Kitsch ist Klischee. Kunst ist, mit dem Klischee zu spielen …</h3>
<p>Wie gesagt: Die Inhaltsangabe klingt nach Groschenroman. Aber was und wie Ursi Breidenbach schreibt, ist meilenweit von Groschenroman entfernt. Das hat Tiefgang und Humor und ist einfach nur schön. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sie sich vorgenommen hat, solche Bücher zu schreiben, die sie selbst gerne lesen würde.</p>
<p>Auf die Klischees angesprochen, die mir spontan aufgefallen sind, reagiert sie gar nicht verwundert, im Gegenteil: „Ja, ich spiele gern mit den althergebrachten Motiven von Liebesromanen und setzte sie neu und – wie ich hoffe – anders um“, sagt Ursi Breidenbach. „Bei <em>Daidalos</em> ist es der unerreichbare Märchenprinz, bei <em>Vanitas</em> der Standesunterschied und armes, reiches Mädchen versus Naturbursche &#8230;“</p>
<p>Und das ist ihr perfekt gelungen, wie ich finde!</p>
<h3>Apropos Kunst, apropos Vanitas<strong></strong></h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/Das-Labyrinth-Daidalos-Ursi-Breidenbach/dp/3869634286/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1352899393&amp;sr=1-1" target="_blank">„Das Labyrinth des Daidalos“</a>, den ersten ihrer obersteirischen Liebesromane, kenne ich noch nicht, doch das soll sich bald ändern. Ich bin darauf ebenso gespannt wie auf den dritten Roman dieser Reihe, an dem Ursi Breidenbach gerade arbeitet. Nur noch 120 Manuskriptseiten fehlen, hat sie mir verraten. Auch in diesem Roman wird ein Thema vorkommen, das sich wie ein roter Faden durch ihre Bücher und überhaupt durch ihr Leben zieht: die Kunst. Sie selbst studierte an der Universität Wien Kunstgeschichte, war jahrelang im Museums- und Ausstellungswesen tätig und betrieb fünf Jahre lang die Galerie „Kunstraum Leoben“, die sie selbst gegründet hatte.</p>
<p>Wenn ich auch nur halb so viel von Kunst verstünde wie Ursi Breidenbach, hätte mir der Titel „Im Zeichen der Vanitas“ schon ein bisschen darüber verraten, worum es in dem Roman unterhalb der Die-Schöne-und-das-Biest-Oberfläche geht. Wahrscheinlich wissen es auch meine Blogleser, denn die sind ja erfahrungsgemäß klug.</p>
<h3>Nur für den Fall …</h3>
<p>„Vanitas“ bedeutet „leerer Schein, Nichtigkeit, Eigelkeit, Lüge, Prahlerei, Misserfolg, Vergeblichkeit.“ Es steht für die Vergänglichkeit alles Irdischen. Häufige Vanitas-Motive in der Kunst sind erlöschende Kerzen, Totenschädel, Sanduhren, verwelkte Blumen, Spiegel, sogar Knaben mit Seifenblasen gehören dazu. Sie alle mahnen vor Sinneslust, Eitelkeit und dem Streben nach vergänglichen irdischen Gütern.</p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>So weit ich weiß, zählen Bücher nicht zu den gängigen Vanitas-Motiven. Es kann also kaum verwerflich sein, nach dem Besitz von weiteren Ursi-Breidenbach-Romanen zu streben, im Gegenteil …</strong></span></p>
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		<title>So klein ist die Wortwelt!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2012 09:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wortklauberei]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben Luxuswohnungen mit dem Blinddarm zu tun? Viel: Penthouse kommt von mittelenglisch „pentis“ (kleiner Anbau) und das ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Luxuswohnungen mit dem Blinddarm zu tun? Viel: Penthouse kommt von mittelenglisch „pentis“ (kleiner Anbau) und das wiederum von lateinisch „appendix“ (Anhang). Wie in &#8220;Appendix vermiformis&#8221;, was nichts anderes ist als der Wurmfortsatz des Blinddarms … So klein ist die Wortwelt!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es geht nicht nur um Zähne …</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 16:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diesunddas]]></category>
		<category><![CDATA[Mehr so]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Annette Kirchner-Schröder, Zahnärztin, über ihren Herbsteinsatz 2012 in Rumänien Der diesjährige Herbsteinsatz hatte wieder einiges an ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Gastbeitrag von Annette Kirchner-Schröder, Zahnärztin, über ihren Herbsteinsatz 2012 in Rumänien</h2>
<p>Der diesjährige Herbsteinsatz hatte wieder einiges an Vorbereitung erfordert, wobei diese nicht unbedingt die zahnärztlichen Instrumente und Materialien betraf. Dieser Teil der Arbeit ist mittlerweile so optimiert, dass ich mit einem Blick, die zu ersetzenden Materialien erfassen kann und ein Griff in den praxiseigenen Vorratsschrank genügt.</p>
<p><strong>Kerzen, Lampen und noch mehr Gepäck &#8230;</strong></p>
<p>Von meiner Reise im Frühjahr wusste ich, dass in Luncani (Romaprojekt ICAR) Kerzen für den Winter benötigt werden, da oft kein Benzingeld für den vorhandenen Generator zur Verfügung steht. Also deponierte ich einen Zettel im Warteraum meiner Praxis und informierte Freunde und Bekannte über diesen Bedarf. Ich hatte allerdings nicht mit diesem überwältigenden Ansturm gerechnet und so stapelten sich Kisten über Kisten, anfangs in der Praxis, später in den Kelleräumen unseres Hauses, noch später im eigenen Schlafzimmer, da der Stellplatz knapp wurde. Nicht nur Kerzen wurden gespendet, auch Kleider, Schuhe, Bettwäsche, Stoffe, Wolle, Spielzeug, ein Toilettenstuhl, Gehhilfen, Schmierseife und vieles mehr. Besonders freute ich mich über eine Kiste mit 120 Dynamolampen sowie Geld für das Betreiben des Generators in der Romasiedlung.</p>
<div id="attachment_3284" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.abiditext.de/3282/es-geht-nicht-nur-um-zahne/netti1/" rel="attachment wp-att-3284"><img class="size-thumbnail wp-image-3284" title="Netti1" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/10/Netti1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Annette Kirchner-Schröder freut sich über die Dynamolampen, eine Spende des Netzwerks Texttreff</p></div>
<div id="attachment_3286" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.abiditext.de/3282/es-geht-nicht-nur-um-zahne/dscf0718-2/" rel="attachment wp-att-3286"><img class="size-thumbnail wp-image-3286" title="DSCF0718" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/10/DSCF07181-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Vor der Abfahrt: Der Bus ist vollgeladen bis zum letzten Millimeter!</p></div>
<p> Nachdem ich 2 Tage lang meinen Bus bepackt und jede noch so kleine Ritze genutzt hatte, musste ich doch einige Dinge zurücklassen, die im nächsten Jahr mitgenommen werden.</p>
<p>Bei meiner Fahrt wurde ich diesmal von meinem fünfzehnjährigen Sohn Lukas begleitet, was mich besonders freute, denn er kannte meine Arbeit bisher nur von Fotos. Nach einer Übernachtung am Neusiedler See kamen wir nach knapp 20 Stunden Fahrt in Luncani an. Gemeinsam mit den Bewohnern luden wir zuerst den Bus aus. Das größte Highlight war unbestritten die große Anzahl an Kerzen und die Dynamoleuchten, die am Abend ausgiebig getestet wurden.</p>
<p>Die Kinder freuten sich über ein Fußballtor, welches Lukas anderntags mit ihnen aufbaute. Leider wurde der mitgebrachte Ball bereits nach wenigen Stunden vom Gelände gestohlen.</p>
<p><strong>Behandlung im Team</strong></p>
<div id="attachment_3287" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.abiditext.de/3282/es-geht-nicht-nur-um-zahne/dscf0726/" rel="attachment wp-att-3287"><img class="wp-image-3287" title="DSCF0726" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/10/DSCF0726-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gerhard Spitzer, österreichischer Leiter des Wohnheims und Leiter des Romaprojektes in der &#8220;Siedlung&#8221; ICAR beim Kurbeln an der Lampe mit einem Jungen von ICAR</p></div>
<div id="attachment_3292" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.abiditext.de/3282/es-geht-nicht-nur-um-zahne/dscf0766/" rel="attachment wp-att-3292"><img class="size-thumbnail wp-image-3292" title="DSCF0766" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/10/DSCF0766-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">In ICAR</p></div>
<p>Für die Zahnbehandlungen war bereits ein Raum vorbereitet worden. Der Behandlungsstuhl, der Sterilisator sowie ein Ablagetisch für die Materialien waren schon aufgebaut. Auch ein Strahler, der für eine bessere Beleuchtung sorgen sollte, war vorhanden. Am nächsten Morgen packte ich die mobile Einheit aus und ordnete die Instrumente und Materialien griffbereit an. Sandu, ein Bewohner des Hauses, half mir gewohnt gekonnt bei der Installation sämtlicher elektrischer Verbindungen und erwies sich auch im Laufe der Behandlungstage wieder als perfekte Stuhlassistenz. Meine Kollegin Claudia (DWLF Jena) kam mit dem Zug und wir bildeten ein Behandlungsteam. <a href="http://www.abiditext.de/3282/es-geht-nicht-nur-um-zahne/dscf0764/" rel="attachment wp-att-3291"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3291" title="DSCF0764" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/10/DSCF0764-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Obwohl wir uns vorher noch nie gesehen hatten, verstanden wir uns bei der Arbeit und privat von Anfang an prima. Außerdem besuchte uns meine Schulkameradin Cornelia, eine Kinderärztin aus Berlin. Sie wollte sich gemeinsam mit ihrer Tochter (eine angehende Ergotherapeutin) vor Ort über die Möglichkeiten zur Hilfe informieren. Zusammen fuhren wir zur Siedlung ICAR, in der im Sommer 3 neue Holzhäuser errichtet worden sind. <a href="http://www.abiditext.de/3282/es-geht-nicht-nur-um-zahne/dscf0755/" rel="attachment wp-att-3290"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3290" title="DSCF0755" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/10/DSCF0755-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Leider sind sie aufgrund von Verzögerungen bei der Materialanlieferung nicht fertig geworden, so dass sich der Einzug der Romafamilien bis ins nächste Frühjahr verzögern wird. Es sind auch weitere Verbesserungen an der Wasserversorgung (Pumpe) und einigen Räumen im Hauptwohnhaus (Dachreparatur, Malerarbeiten) vorgenommen worden.</p>
<p><strong>Erfreulich: verbesserte Zahngesundheit</strong></p>
<div id="attachment_3288" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.abiditext.de/3282/es-geht-nicht-nur-um-zahne/dscf0788/" rel="attachment wp-att-3288"><img class="size-thumbnail wp-image-3288" title="DSCF0788" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/10/DSCF0788-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Behandlung der Patienten im Wohnheim. Assistenz Sandu Pop, der in dem Wohnheim lebt.</p></div>
<p>Was die zahnärztliche Arbeit betrifft, so konnte ich eine weitere Verbesserung der Zahngesundheit aller Bewohner (Luncani und ICAR) feststellen. Zähne putzen scheint nun ein fester Bestandteil der Körperhygiene zu sein und fast alle kamen freudig und vertrauensvoll zur Kontrolle. Füllungen und Extraktionen halten sich nun allmählich die Waage und es bleibt auch Zeit für Zahnsteinentfernungen, Fissurenversieglungen und das Füllen von Mikroläsionen. Insgesamt behandelten wir 45 Kinder und Erwachsene in 2 Tagen, wobei 44 Zähne entfernt wurden. Dagegen konnten 60 Zähne mit Füllungen versehen werden, wobei wir uns trotz fehlendem Röntgenbild 4x für eine Wurzelbehandlung entschieden. 63 Zähne wurden versiegelt und bei 22 Personen der zum Teil massive Zahnstein entfernt. Außerdem operierten wir eine Epulis, was Claudia zu dem ironischen und erheiternden Ausspruch veranlasste, dass unsere Materialsammlung ja ganz oK. wäre, ihr aber etwas ganz Entscheidendes fehlen würde, nämlich: Gewebekleber. Es kamen auch Leute aus anderen Romasiedlungen zur Behandlung. Bei ihnen fanden wir die gleichen verheerenden Gebisszustände wie zu Beginn unserer Arbeit hier in Luncani.</p>
<p>Alle Patienten verließen uns mit einer neuen Zahnbürste sowie Zahncreme und einem kleinen Geschenk (Seife, Creme, Parfüm, Spielzeug, Schmuck …).</p>
<p>Am 2. Behandlungstag, zum Glück gegen Abend, nachdem wir bereits den ganzen Tag über immer mal wieder mit dem bockenden Motor zu kämpfen hatten, stieg Rauch aus der Elektronik der mobilen Einheit auf, danach war Ruhe. Selbst Sandu, der so ziemlich alles repariert, konnte nicht helfen. Auch ein Besuch in einer Elektrotechnikwerkstatt im nächst größeren Ort war erfolglos, denn das erforderliche Ersatzteil war nicht vorrätig. Damit war unsere Arbeit leider vorzeitig beendet. Das Feierabendbier ließen wir uns trotzdem schmecken, denn trotz des abrupten Endes waren wir mit dem Erreichten sehr zufrieden.</p>
<p><strong>Weiter geht&#8217;s nach Bădăcin</strong></p>
<p>Am nächsten Morgen musste Claudia schon gegen 3:00Uhr in der Frühe aufbrechen, um ihr Flugzeug nach München und weiter nach Berlin zu erreichen. Ich räumte unsere kleine Praxis auf, verstaute alles in Kisten und belud den Bus, um nach Cluj Napoca zu fahren, wo ich Anne Meurer (DWLF Heidelberg) an einem Busbahnhof treffen wollte, um mit ihr gemeinsam weiter nach Bădăcin (Heim für geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen) zu reisen.</p>
<p>Wie immer war die Freude über unser Erscheinen riesig und im Triumphzug führten uns die Bewohner zu Nanne Wienands (FH Heilpädagogik Hof), die mit 2 Schülerinnen (Franzi und Jenny) angereist war, um den Transport der Bewohner in die Praxis im Nachbarort zu übernehmen und ihnen und uns auch während der Behandlungen eine Stütze zu sein. Begleitet wurden sie von Valentina Ambros, die in schwierigeren Situationen dolmetschte. Unterkunft gewährte uns die Pfarrersfamilie in einem Apartment, direkt über der Praxis. Am nächsten Morgen ging es gegen 9:00 Uhr los, unterstützt von einem rumänischen Kollegen aus Bistritza, als Ersatz für Mariana Grinov, die bisher mit uns gearbeitet hatte und leider schwer erkrankt ist. Der junge rumänische Zahnarzt, der normalerweise in der Praxis arbeitet (diese ist komplett finanziert von der Diakonie Neuendettelsau), sah sich, selbst auf Nachfrage, nicht genötigt, uns zu helfen. Für ihn ist die Arbeit mit beeinträchtigten Menschen, zumal noch kostenlos, eher eine Last und er genoss lieber die 2 freien Tage bei hochsommerlichen Temperaturen.</p>
<p><strong>Auch hier wesentliche Verbesserung der Gebisszustände!</strong></p>
<p>So entging ihm die Aufregung, Angst und Freude, die die, im „Freiluftwartesaal“ auf der sonnigen Terrasse sitzenden Menschen erfüllte und ihre zum Teil überwältigende Dankbarkeit nach der Behandlung, ihr Stolz und ihre Euphorie. Auch hier ist eine wesentliche Verbesserung der Gebisszustände zu bemerken. Bei den 72 behandelten, zum Teil schwer beeinträchtigten Patienten, konnten wir in 2 Tagen 50 Füllungen legen und 30 Mal Zahnstein entfernen. Die Anzahl der Extraktionen lag dieses Mal bei nur 75 Zähnen, während in früheren Einsätzen meist weit über 100 Zähne der Zange zum Opfer fallen mussten. Aufgrund der schwierigen Bedingungen führten wir nur eine Wurzelbehandlung an einem oberen Schneidezahn durch, um in diesem Fall die geschlossene Zahnreihe zu erhalten. Alle unsere Patienten erhielten eine Zahnbürste und Zahncreme. Eine junge Frau, die Geburtstag hatte, bekam ein Extrageschenk und wir sangen für sie gemeinsam ein Geburtstagslied.</p>
<p>Am Abend des 2. Tages waren alle Patienten, die eine Behandlung brauchten oder wünschten, von uns untersucht und versorgt worden und wir waren ziemlich müde, aber froh.</p>
<p><strong>Abschied</strong></p>
<p>Am nächsten Morgen brachte ich Anne zum Busbahnhof von Zălau, um dann weiter in die Berge zu fahren, da ich meinen Sohn vom Projekt „Tăşuleasa social“ abholen wollte, wo er einige Tage verbracht hatte.</p>
<p>Gemeinsam machten wir uns auf die 3-tägige Rückreise, bei der wir ein Kloster in der Bukowina besuchten, auf Schlaglochpisten den Prisloppass bei Eisregen überquerten, den Sonnenschein und die schönen Holzkirchen im lieblichen Tal der Iza genossen und uns in Satu Mare nach einem kleinen Stadtbummel eine Pizza schmecken ließen. Dann ging es über die Grenze und der Bus wurde gequält…um schnell die restlichen 1300 km hinter uns zu bringen.</p>
<p>Insgesamt waren wir 3873 Kilometer gefahren, unfallfrei, GOTT sei Dank!</p>
<p><strong>Ich danke allen herzlich, die auf vielfältige Weise dieser Fahrt Unterstützung gegeben haben:</strong></p>
<p>• meinen Kolleginnen Anne und Claudia sowie dem rumänischen Kollegen Alex</p>
<p>• Nanne, Franzi, Jenny, Valentina – die Organisation des Transportes und die Begleitung der Patienten war perfekt und liebevoll</p>
<p>• Familie Boşca für die Unterkunft und Teilverpflegung</p>
<p>• Gerhard Spitzer (Luncani) dafür, dass er uns immer an seinen Visionen teilhaben lässt und wir uns bei ihm wie zu Hause fühlen</p>
<p>• Sandu für seine hervorragende Assistenz und sein gutes Auge für alle unsere Bedürfnisse</p>
<p>• meinen Mitarbeiterinnen für das geduldige Sortieren und Einschweißen der Instrumente im Vorfeld und alle sonstige Unterstützung</p>
<p>• der Kolpingfamilie Otterbach für die großzügige Geldspende (Generator)</p>
<p>• den Frauen vom <a href="http://www.texttreff.de" target="_blank">„TextTreff“</a> für die geniale Idee mit den Dynamoleuchten sowie deren Kauf</p>
<p>• der Kirchengemeinde Rehau für die wiederholte Übernahme der Fahrtkosten</p>
<p>• der Firma VOCO für die erneute Materialspende</p>
<p>• der ARGE „Jugendzahnpflege“ Kaiserslautern für Bürsten und Paste</p>
<p>• der Apotheke Otterbach für die überlassenen Medikamente</p>
<p>• allen Menschen, die Kerzen gesammelt und Kleider zur Verfügung gestellt haben, sowie viele andere nützliche Dinge</p>
<p>• meinem Sohn Lukas für das Interesse und das schöne Beisammensein auf der langen Autofahrt</p>
<p>• meiner Tochter Lisa-Maria, die das Haus hütete und die Katzen versorgte</p>
<p>• meinem Mann Christian, der klaglos die Unmengen an Kisten und Säcken im Haus ertrug und mich in allem unterstützt</p>
<p>• allen Leuten, die in irgendeiner anderen Form dazu beitrugen, dass diese Fahrt erfolgreich und erfüllend war.</p>
<p><strong>MULŢUMESC FRUMOS!!!</strong></p>
<p>Annette Kirchner-Schröder , Otterbach 14.10.2012</p>
<p><em><span style="color: #888888;"><strong>Die weiteren Aussichten?</strong></span></em></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Als Nächstes steht der Kauf eines neuen Generators an. Ein kleiner 2,5 KW für Diesel oder Benzin! Vielleicht kennt einer einen, der einen kennt &#8230; Normalerweise kosten die so um die 300, 00 Euro. Er sollte innen mit Kupfer audgestattet sein, da das langlebiger ist.</span></em></p>
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		<title>Das ist doch kein Name!!!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 14:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehr so]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Städte, die sind so provinziell, dass ihre Väter sich besser dabei fühlen, wenn man sie &#8220;Metropole&#8221; ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Städte, die sind so provinziell, dass ihre Väter sich besser dabei fühlen, wenn man sie &#8220;Metropole&#8221; nennt. Metropole der Provinz drumherum, nämlich. So wie die &#8220;Pfalzmetropole&#8221; Kaiserslautern. Nun soll sie bald urbaner werden, dank einer Mall. Dort, wo das ehemalige Karstadt vor sich hin bröckelt, soll sie entstehen. Es wurde sich viel darüber ereifert, ob ein Kaff wie Kaiserslautern eine Stadtgalerie braucht oder nicht. Es gab sogar eine Bürgerbefragung. Nun steht es (so gut wie?) fest: Sie kommt. Und seit ein paar Tagen wissen wir auch, wie sie heißen soll. Nein, nicht Casimir-Forum. Auch nicht Barbarossa-Mall. Oder Palantino-Center. Oder einfach Stadtgalerie. Nein, die Investoren verkündeten stolz einen viel kreativeren Geistesblitz: &#8220;K in Lautern&#8221;. K wie Kaiserslautern, wie K-Town, wie Kaufen, wie Kommunikation &#8230; wie Käse.</p>
<p>Es geschah, was geschehen musste: Ein Aufschrei ging durch die Region, durch die Medien, durch Mark und Bein. Blöder könnte man so eine Mall nicht nennen, heißt es. Blamabel. Unkreativ.</p>
<p>Stimmt. Stimmt alles. Aber noch schlimmer ist eins: &#8220;K in Lautern&#8221; ist doch kein Name! Wie bitte, sollte er sich im Sprachgebrauch etablieren? &#8220;Ich brauch neue Unterhosen, ich fahr mal zu <em>K in Lautern</em>&#8221; &#8211; kann man sich vorstellen, so etwas von sich zu geben? Also bitte! Oder: &#8220;Wir sind auf eine Hochzeit eingeladen, mal schauen, ob ich im <em>K in Lautern</em> einen flotten Faltenrock finde.&#8221; Undenkbar!</p>
<p>Noch mal zum Mitschreiben: Ein guter Name sollte wie sein? Einfach, verständlich, gut merkbar, gut aussprechbar, interessant, positive Assoziationen weckend, innovativ und im Idealfall dem Charakter des bezeichneten Unternehmens oder Produktes oder der benannten Dienstleistung oder Einrichtung entsprechen.</p>
<p>Okay. Wenn der Charakter der neuen Mall so wird wie der Name &#8220;K in Lautern&#8221;,<br />
- werde ich künftig wohl weiterhin alles im Internet bestellen,<br />
- wird die Mall unübersichlich, eng und verbaut sein,<br />
- wird sie höchstwahrscheinlich gar keine richtige Mall. Sondern höchstens Stoff für Kleinkunst in Lautern.</p>
<p>Und die Menschen in der Region werden weiterhin zur Rheingalerie nach Ludwigshafen fahren oder ins Main-Taunus-Zentrum nach Frankfurt oder ins Style-Outlet nach Zweibrücken oder in die Europa-Galerie nach Saarbrücken. Die haben wenigstens richtige Namen!</p>
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