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	<title>AbidiText - konzeptionelle Werbetexte von Heike Schmidt-Abidi &#187; Blog</title>
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	<description>... weil Worte wirken!</description>
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		<title>In eigener Sache: „Zimtzuckerherz“</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 06:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Heike Abidi]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzkopf + Schwarzkopf]]></category>
		<category><![CDATA[Zimtzuckerherz]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frau, zwei Leben, drei Männer – eine liebenswürdige Chaotin räumt ihr Leben auf &#8230; Darum geht es, kurz ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abiditext.de/3150/in-eigener-sache-%e2%80%9ezimtzuckerherz/zimtzuckerherz-heikeabidi-3d-cover-highres/" rel="attachment wp-att-3152"><img class="alignright size-medium wp-image-3152" title="Zimtzuckerherz-HeikeAbidi-3D-Cover-Highres" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/05/Zimtzuckerherz-HeikeAbidi-3D-Cover-Highres-250x366.jpg" alt="Cover Zimtzuckerherz" width="250" height="366" /></a><strong>Eine Frau, zwei Leben, drei Männer – eine liebenswürdige Chaotin räumt ihr Leben auf &#8230;</strong> Darum geht es, kurz gesagt, in meinem Debütroman Zimtzuckerherz, der ab sofort im Buchhandel erhältlich ist. Oder <a href="http://www.schwarzkopf-verlag.de/verlag/fruehjahr-2012/zimtzuckerherz.php" target="_blank">direkt bei meinem Verlag Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf </a>in Berlin.</p>
<p>Über meine Bücher berichte ich eigentlich vor allem auf <a href="http://www.AbidiBooks.de" target="_blank">AbidiBooks.de</a>. Und dort findet man in der <a href="http://www.abidibooks.de/wp-content/uploads/2012/03/pressemappe_zimtzuckerherz_abidi.pdf" target="_blank">Pressemappe </a>auch mehr über den Inhalt. Aber wenn der erste eigene Roman kein Anlass für die Ausnahme von der Regel ist, dann weiß ich auch nicht …</p>
<p>Ein weiterer Anlass ist die Tatsache, dass man zur Zeit gleich bei mehreren Verlosungen ein Gratisexemplar gewinnen kann:</p>
<h2>„Zimtzuckerherz“ zu gewinnen!</h2>
<h4>Möglichkeit 1: im Texttreff-Blog</h4>
<p>Unter all denjenigen, die diesen Blogbeitrag bis zum 11. Mai kommentieren, werden 2 signierte Exemplare von Zimtzuckerherz verlost. <a href="http://www.texttreff.de/blog.php?id=P2588" target="_blank">Hier der Link zum Blog!</a></p>
<h4>Möglichkeit 2: Bei TeNo</h4>
<p>Eine weitere Gewinnmöglichkeit gibt es bei TeNo – und dort bekommen die Glückspilze, die ausgelost werden, auch noch ein TeNo Loveheart mit rotem Band dazu. <a href=" http://www.teno-blog.de/2012/04/teno-heartbeat-ein-herz-zum-muttertag-mit-zucker-und-zimt/" target="_blank">Zur Verlosung geht es hier!</a></p>
<h4>Möglichkeit 3: Bei LovelyBooks</h4>
<p>Außerdem ist am 1. Mai auf LovelyBooks.de eine Leserunde gestartet. Unter allen Bewerbern werden dort 5 Freiexemplare verlost. <a href="http://www.lovelybooks.de/leserunde/Zimtzuckerherz-von-Heike-Abidi-943600583/?seite=1&amp;tag=943624795" target="_blank">Dies ist der Link zur Leserunde mit Verlosung!</a></p>
<h4>Viel Glück!</h4>
<p> Heike Abidi<br />
ZIMTZUCKERHERZ<br />
Roman<br />
AMELIE Band 9<br />
ca. 320 Seiten, Paperback<br />
9,95 EUR (D)<br />
ISBN 978-3-86265-141-2<br />
Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf Verlag, Berlin 2012<br />
<a href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de">www.schwarzkopf-schwarzkopf.de</a></p>
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		<title>Mann, bist du &#8216;ne Wurst</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 07:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spotdrossel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kommt selten vor, dass Werbespots mich zum Fremdschämen bringen. Hier ist es gelungen: Das muss den Titan ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt selten vor, dass Werbespots mich zum Fremdschämen bringen. Hier ist es gelungen:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/JvOCJlwkW-E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das muss den Titan unter den Türhütern ja unglaublich gefuchst haben, dass nicht er 2006 bei der WM brillieren durfte, sondern Glückslocke Lehmann. So sehr, dass er sich sechs Jahre später für einen peinlichen Grillwurstspot hergibt, trotzig das Kinn noch weiter aufbläht, als man es für möglich gehalten hätte, und kindisch nachtritt. Einzig der Schlusssatz ist gut: &#8220;Mann, bist du &#8216;ne Wurst!&#8221; &#8211; Aber das wäre ja eigentlich der Text von Lehmann &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Irgendwie süß</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 08:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehr so]]></category>
		<category><![CDATA[Mailings]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mailing muss schon besonders sein, um aufzufallen. Und zwar positiv. O2 ist heute beides gelungen &#8211; hiermit: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mailing muss schon besonders sein, um aufzufallen. Und zwar positiv. O2 ist heute beides gelungen &#8211; hiermit:</p>
<p><a href="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/04/0021.jpg" rel="lightbox[3122]" title="mailing 1"><img class="alignleft size-medium wp-image-3127" title="mailing 1" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/04/0021-250x187.jpg" alt="umschlag" width="250" height="187" /></a><a href="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/04/0041.jpg" rel="lightbox[3122]" title="mailing 2"><img class="alignright  wp-image-3128" title="mailing 2" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/04/0041-250x187.jpg" alt="umschlag mit praline" width="250" height="187" /></a></p>
<p>Die Botschaft &#8220;Zwischen Osterhase und Weihnachtsmann &#8230; liegt ein süßer Frühlingsgruß von uns&#8221; ist zwar etwas hanebüchen und ich mag auch eigentlich keine Süßigkeiten, aber trotzdem tröstet mich dieses Mailing ein wenig über die ärgerlich hohe O2-Rechnung von gestern hinweg. Womit ich mir eine nette Einfach-so-Überraschung verdient habe? Wahrscheinlich zahl ich viel zu viel. Mal die Vertragskonditionen checken &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kalorien sind ein Arschloch</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 06:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spotdrossel]]></category>
		<category><![CDATA["Du darfst"]]></category>
		<category><![CDATA[Werbespot]]></category>

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		<description><![CDATA[Eins mal vorweggestellt: &#8220;Du musst gar nichts&#8221; ist ein Satz, der mir recht gut gefällt. Das ist aber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eins mal vorweggestellt: &#8220;Du musst gar nichts&#8221; ist ein Satz, der mir recht gut gefällt. Das ist aber auch alles, was ich an diesem Spot gut finde:<br />
 <br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/SKvCJYU53sA" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Was mich dagegen an &#8220;Du darfst&#8221; schon immer aufgeregt hat:<br />
- Wenn Größe-34-Models so tun, als müssten sie abnehmen.<br />
- Wenn man behauptet, das ginge am besten, indem man Salami isst.<br />
- Wenn suggeriert wird, man/frau würde durch diese Wurstesserei schön, selbstbewusst, begehrenswert.</p>
<p>Nun kommt wohl dieses &#8220;Du darfst&#8221;-typische Mit-dem-Arsch-Gewackele-und-dabei-neckisch-im-Schaufenster-das-eigene-Spiegelbild-Bewundern nicht mehr so gut an bei der trendigen Zielgruppe. Also streut man locker vom Hocker ein paar Schlüsselwörter wie &#8220;Lust&#8221; oder &#8220;Liebe&#8221;, Schmolllippen, einen Filmkuss und das böse F-Wort ein. Huch!</p>
<p>&#8220;Fuck the diet&#8221; &#8211; wer sich das ausgedacht hat, sollte mit Salami nicht unter einem Jahr bestraft werden. Wobei &#8211; vielleicht ließe sich dieser Spruch irgendwie noch recyceln. Wenn es im Bundestag mal wieder um Diätenerhöhung geht &#8230;</p>
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		<title>Kein Gedicht</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 17:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediendschungel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünschte - und das muss zu sagen gewagt werden - die unsäglichen Außerirdischen mögen aufhören, die Benzinpreise ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Ich wünschte</strong></em></p>
<p><em><strong>- und das muss zu sagen gewagt werden -</strong></em></p>
<p><em><strong>die unsäglichen Außerirdischen</strong></em></p>
<p><em><strong>mögen aufhören,</strong></em></p>
<p><em><strong>die Benzinpreise dermaßen tabulos  in die</strong></em></p>
<p><em><strong>Höhe</strong></em></p>
<p><em><strong>zu treiben.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist kein Gedicht. Sondern nur ein vollkommen unsinniger Satz mit ein paar Extra-Zeilenumbrüchen. Komme ich jetzt auf alle Titelseiten?</p>
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		<title>„Am liebsten möchte ich nur noch Bücher schreiben“</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Aufrüschbar]]></category>
		<category><![CDATA[Clara Ott]]></category>
		<category><![CDATA[Reihe Amelie]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzkopf + Schwarzkopf]]></category>
		<category><![CDATA[Zimtzuckerherz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Der Countdown läuft: Mein erster Roman „Zimtzuckerherz“ erscheint sehr bald. Und zwar in der Reihe Amelie des Verlags ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3083" class="wp-caption alignleft" style="width: 195px"><a href="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/03/Bild333.png" rel="lightbox[3058]" title="Clara Ott"><img class="wp-image-3083" style="margin-top: 15px;" title="Clara Ott" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/03/Bild333.png" alt="portrait" width="185" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Clara Ott. Foto: Moritz Thau/Schwarzkopf</p></div>
<p><span style="color: #333333;"><strong> Der Countdown läuft: Mein erster Roman „<a href="http://www.abidibooks.de/buecher/zimtzuckerherz/" target="_blank"><span style="color: #333333;">Zimtzuckerherz</span></a>“ erscheint sehr bald. Und zwar in der Reihe Amelie des Verlags <a href="http://www.schwarzkopf-verlag.de/" target="_blank"><span style="color: #333333;">Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf</span></a>– die noch recht neu ist, aber allerhand Highlights der Unterhaltungsliteratur zu bieten hat. </strong></span> <span style="color: #333333;"><strong>Zum Beispiel den direkten Vorgängertitel meines Romans, der Mitte März herausgekommen ist: <a href="http://www.claraott.com/" target="_blank"><span style="color: #333333;">„Aufrüschbar“ von Clara Ott</span></a>. </strong></span><span style="color: #333333;"><strong>Ein Buch, das man an einem Wochenende verschlingen kann (ich jedenfalls habe es getan) und das jung, frisch und eigenwillig daherkommt. </strong></span><span style="color: #333333;"><strong>Genauso wie Clara Ott im Interview:</strong></span></p>
<p><span style="color: #008080;">Liebe Clara, wie oft hat man dich schon gefragt, wie viel von „Lotte“ – deiner Romanheldin“ – in dir steckt? Und wie sehr nervt dich diese Frage schon?</span></p>
<p><em>Ehrlich gesagt fragt man mich das natürlich sehr oft. Aber es nervt nicht, weil ich immer wieder gern die gleiche Antwort gebe. Ich habe Lotte zu Beginn der Geschichte extra konträr zu mir entworfen, damit niemand erst an mich denkt. Aber dann, während ich das Buch geschrieben habe, habe ich mich immer öfter gefragt, was sie tun würde. Und somit steckt ein bisschen Lotte in mir. Denn sie ist eine starke, selbstbewusste Frau, die im Laufe der Geschichte lernt, mehr auf ihre Intuition zu hören und ihrem Herz zu folgen.</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Auf den ersten Blick erscheint Lotte, die zielsicher mit den falschen Männern ins Bett hüpft, regelmäßig mit einem Kater erwacht und zuweilen gewaltig ins Fettnäpfchen springt, relativ oberflächlich. Auf den zweiten Blick dagegen wirkt sie eher zutiefst verunsichert. Wie würdest du Lotte mit drei Stichworten beschreiben?</span></p>
<p><em>Authentisch, anstrengend, liebenswürdig.</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Du schreibst selbst, dass dich der Gedanke „Was würde Lotte tun?“ begleitet und erfreut. Ist sie dir eher Ratgeberin oder Antibeispiel?</span></p>
<p><em>Beides, das ist ja das Inspirierende. Lotte macht viele Fehler und trifft vermeintlich „falsche“ Männer, aber zugleich lebt sie einem vor, dass alles für etwas gut ist. Und man nichts bereuen sollte, sondern im Nachhinein über das meiste herzlichen lachen kann.</em></p>
<p><span style="color: #008080;"><a href="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/03/ott_aufrueschbar1.jpg" rel="lightbox[3058]" title="Clara Ott - Aufrüschbar"><img class="alignright  wp-image-3102" style="margin-bottom: 15px;" title="Clara Ott - Aufrüschbar" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/03/ott_aufrueschbar1-250x259.jpg" alt="Titel" width="250" height="259" /></a>Die „Aufrüschbar“, die deinem Roman den Titel gegeben hat, ist ein Laden, in dem man langweilige Klamotten aufpimpen lassen kann, damit sie nach mehr aussehen. Darin steckt natürlich viel Kreativität – aber auch der Wunsch nach Unverwechselbarkeit. Was, denkst du, macht deinen Roman unverwechselbar?</span></p>
<p><em>Nichts, außer, dass er meiner Fantasie entsprungen ist. Mein Ziel war nicht die Einzigartigkeit, sondern, einen unterhaltsamen Liebesroman zu schreiben. Ich wollte einen Frauenroman schreiben, bei dem die Leserinnen nicht schon auf dem Klappentext ahnen, mit wem die Protagonistin in den Sonnenuntergang reitet. Viele Leser geben mir jetzt aber Feedback, dass sie ab der Hälfte des Buches gehofft haben, dass es so oder so ähnlich endet. Irgendwie bin ich ganz froh, dass niemand vom Ende enttäuscht ist.</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Dein Brotjob ist ja ebenfalls ein Schreibberuf: Du bist freie Journalistin. Worin besteht für dich der größte Unterschied zwischen dem journalistischen Schreiben und dem Romanschreiben? Und was ist die größte Gemeinsamkeit?</span></p>
<p><em>Ich habe den Größteil des Romans in Italien geschrieben und auch dort zwischendurch für Frauenzeitschriften gearbeitet. Schreiben in der Sonne mit Meerblick und Baden zwischendurch war natürlich wunderbar, aber leider kein Normalzustand. Es gehört Ruhe und Disziplin dazu und ein gutes Netzwerk von beruflichen Kontakten und Freunden. Da ich auch als freie Journalistin gern über Liebe, Partnerschaft oder Männer- und Frauenthemen schreibe, gab es inhaltlich keinen großen Unterschied. Und bei beiden Arten des Schreibens bin ich am Ende oft enttäuscht, dass ich die vorgegebene Zeichenanzahl einhalten muss. Ich könnte wohl immer mehr schreiben.</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Wird es eine Fortsetzung mit Lotte geben – oder einen ganz anderen, neuen Clara-Ott-Roman?</span></p>
<p><em>Eine Lotte-Rügenbach-Romanreihe wäre super, aber „Aufrüschbar“ ist ja erst mein Romandebüt. Am liebsten möchte ich nur noch Bücher schreiben und ich habe mindestens noch vier Buchideen im Kopf. Ich hoffe daher, dass es noch viele Clara-Ott-Romane geben wird. Mit oder ohne Lotte.</em></p>
<p><span style="color: #008080;">Vielen Dank, Clara Ott, für das Interview.</span></p>
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		</item>
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		<title>Schluss mit lustig</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 08:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehr so]]></category>
		<category><![CDATA[Wortklauberei]]></category>
		<category><![CDATA[Zapfenstreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Zapfenstreich – schönes Wort, oder? Mich jedenfalls macht es neugierig. Ich lese nach, dass in der Zeit der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #008080;"><strong>Zapfenstreich – schönes Wort, oder?</strong></span> Mich jedenfalls macht es neugierig. Ich lese nach, dass in der Zeit der Landsknechte der Zapfenstreich die Nachtruhe ankündigte. Das Gegenteil von einem Weckerklingeln also – mit Trommel, Horn oder Trompete. Aber welcher Zapfen wurde gestrichen? Natürlich der Zapfhahn an den Fässern. Mit Hilfe eines Kreidestrichs wurde überprüft, ob nach dem Zapfenstreich verbotenerweise weiter Getränke verkauft wurden. <strong><span style="color: #008080;">Was bedeutet also der Zapfenstreich? Genau: Schluss mit lustig. Egal, wer den Schampus bezahlt, die Party ist vorbei. Gute Nacht, Deutschland.</span></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Glücksbringerin</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Polaszewski]]></category>
		<category><![CDATA[Anthologie]]></category>
		<category><![CDATA[Glückssache]]></category>
		<category><![CDATA[polamedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Denken ist Glückssache, heißt es. Lieben auch. Und überhaupt das ganze Leben – alles Glückssache. Und nicht zuletzt: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #333333;"><strong>Denken ist Glückssache, heißt es. Lieben auch. Und überhaupt das ganze Leben – alles Glückssache. Und nicht zuletzt: Begegnungen und Kontakte mit interessanten <a href="http://www.texttreff.de" target="_blank"><span style="color: #333333;">Texttreff</span></a>-Kolleginnen, die einfach ihr Glück selbst in die Hand nehmen, ihren Traum wahr machen, einen Verlag gründen und Herzensprojekte realisieren. Zum Beispiel zum Thema Glück: Die Anthologie „<a href="http://www.polamedia.de/verlag/?page_id=196" target="_blank"><span style="color: #333333;">Glückssache</span></a>“ ist im November 2011 im <a href="http://www.polamedia.de/verlag" target="_blank"><span style="color: #333333;">polamedia Verlag</span></a> erschienen. Hinter <a href="www.polamedia.de" target="_blank"><span style="color: #333333;">polamedia </span></a>steckt <a href="http://www.polamedia.de/index.php/wer-bin-ich.html" target="_blank"><span style="color: #333333;">Anja Polaszewski</span></a> – Bild- und Textjournalistin, Schriftstellerin, Sprachenfetischistin, <a href="http://www.coralita.de" target="_blank"><span style="color: #333333;">Bloggerin</span></a>,Weltreisende und Grimassenschneiderin. Hier mein Interview mit ihr:</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #333333;"><a href="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/02/pola.jpg" rel="lightbox[3006]" title="pola"><img class="wp-image-3012 alignnone" title="pola" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/02/pola.jpg" alt="" width="540" height="177" /></a></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em> Anja, 2010 hast du deinen eigenen Verlag gegründet. Was hat dich dazu motiviert? War das nicht auch sehr mutig, verwegen geradezu, ins Haifischbecken der Buchbranche einen kleinen Verlag zu setzen, in dem du Herzensprojekte realisieren kannst?</em></span></p>
<p>Mein erstes Buch, eine Kurzgeschichtensammlung mit Fotografien über Berlin (Berlin: Begegnungen und Begebenheiten), habe ich 2009 über einen Online-Buchverlag drucken lassen. Ich bemerkte jedoch schnell, dass ich den Vertrieb gern in meine eigenen Hände legen würde. Ich habe mich kurzerhand zum Thema Verlagsgründung schlau gemacht, habe tagelang im Internet gestöbert, Bücher gelesen und dann einfach losgelegt: Im September 2010 habe ich den polamedia Verlag gegründet. Und auch, wenn ich derzeit vorwiegend „Leidenschaftsprojekte“ verlege, bereue ich meine Entscheidung bis heute nicht. Mein Verlag ist klein, aber mein.</p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Du hast dich mit polamedia auf die Herausgabe von Belletristik (Anthologien, Romanen, Autobiografien) und elektronischen Medien (CDs, DVDs) spezialisiert. In den Anthologien gibst du ganz bewusst auch Nachwuchsschriftstellern die Chance auf Veröffentlichung. Wie wählst du die Beiträge aus? Machst du Ausschreibungen, Wettbewerbe? Wer ist die Jury – du alleine?</em></span></p>
<p>Auf meinen Internetseiten <a href="http://www.polamedia.de" target="_blank">www.polamedia.de</a> und <a href="http://www.coralita.de" target="_blank">www.coralita.de</a> gibt es regelmäßig Ausschreibungen, die sich um die verschiedensten Themen des Lebens drehen. Das sind Themen wie Liebe, Glück und aktuell das Reisen. Es ist richtig, dass ich vor allem Nachwuchsschriftstellern die Möglichkeit bieten möchte, ihre Geschichten, Gedichte und Bilder zu publizieren. Ich weiß, wie schwer es ist, auf dem Büchermarkt Fuß zu fassen und sehe es als eine gute Gelegenheit, der Öffentlichkeit erste Werke zugänglich zu machen und auf sich aufmerksam zu machen. Die Jury, die im Rahmen der entstehenden Anthologien die Beiträge auswählt, besteht aus drei Journalisten und Schriftstellern – mich eingeschlossen. Wir alle lesen die Werke und beratschlagen uns dann. Talent spielt natürlich eine entscheidende Rolle. Es muss das Gefühl entstehen, dass der Schriftsteller mit Freunde und Engagement bei der Sache war.</p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Die Anthologie „Glückssache“ beschäftigt sich, wie der Titel schon sagt, mit dem Thema Glück. Die Texte – Gedichte, Kurzgeschichten, Essays – dieser Anthologie beleuchten das Thema auf unterschiedlichste Weise. Manche definieren Glück als den Zufall, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, andere betrachten es als die Fähigkeit, die schönen Dinge des Lebens zu wahrzunehmen und zu genießen. Ist Glück für dich persönlich eher der Lottogewinn oder eher die große Liebe oder etwas ganz anderes?</em></span></p>
<p>Im Vorwort zu „Glückssache“ habe ich versucht, auszudrücken, was Glück für mich persönlich bedeutet. Dort schreibe ich unter anderem: „Ich denke, dass der Glück hat, dessen Herz und Seele in einem Gleichgewicht zueinander stehen. Glücklich ist der, der zufrieden ist und nicht immerzu vergleicht.“ Ja, ich denke, das trifft es. Glück ist oft ein kleiner Moment, von dem man monate- ja, sogar jahrelang zehren kann. Ein Moment der Zweisamkeit oder ein tiefgründiges Gespräch unter Freunden. Glück ist immer auch, was man selbst daraus macht.</p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Gibt es unter den 24 Texten des Glücksbuchs einen Lieblingsbeitrag?</em></span></p>
<p>Ich finde natürlich alle Beiträge schön, sie entstammen tiefgründigen Federn, nachdenklichen und feinfühligen Menschen. Das liebe ich. Eine Geschichte rührte mich allerdings zu Tränen. Deshalb sage ich spontan: „Gretas Geschenke“.</p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Ganz großartig ist natürlich auch das Titelfoto, das du selbst gemacht hast. Gibt es dazu eine Geschichte? War das spontan? Warum hast du es ausgewählt?</em></span></p>
<p><a href="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/02/Cover-Glück1.jpg" rel="lightbox[3006]" title="Cover Glück"><img class="alignright size-medium wp-image-3037" title="Cover Glück" src="http://www.abiditext.de/abiditext/wp-content/uploads/2012/02/Cover-Glück1-345x500.jpg" alt="" width="345" height="500" /></a></p>
<p>Freut mich, dass es Dir gefällt! Jede Fotografie erzählt ja eine Geschichte – und resultiert wiederum aus einer. Das Titelfoto von „Glückssache“ ist auf einer Firmenfeier im Rahmen der „FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010“ in Berlin entstanden. Ich hatte den Auftrag, den Tag in Bildern festzuhalten. Das Foto zeigt einen afrikanischen Künstler mit seinem Akkordeon und in typischer Tracht. Seine Combo war – so kann man sich lebhaft vorstellen – unglaublich agil und wegen der Bewegungen schwer einzufangen. Ich war so frech und habe einmal testgeblitzt, um die Aufmerksamkeit des Mannes auf mich zu lenken. Er sah mich dann tatsächlich an und zeigte mit dem Finger auf mich – so nach dem Muster „Ah, DU warst das!“ Danach zeigte er übrigens ein strahlend weißes Lachen und beachtete mich nicht weiter.</p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Die Fotografie ist ja eine weitere große Leidenschaft von dir. Eine schöne Sache zu sehen und sie benennen, beschreiben zu können – gehört das für dich zusammen?</em></span></p>
<p>Genau so sieht es aus. Worte allein können nicht immer das beschreiben, was man sagen möchte. Ein Foto hilft da weiter. Es heißt ja nicht umsonst: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. In Kombination sind sie beide – Worte und Bilder – allerdings unschlagbar. Fotografien werten auch Reportagen und ganze Bücher auf. Ohne sie wäre doch alles nur halb so schön oder? Das gleiche gilt im übrigen auch für Zeichnungen. In meine Anthologien nehme ich deshalb auch Gemälde und Skizzen auf.</p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Hast du schon ein neues Projekt in der Mache?</em></span></p>
<p>Ja, es gibt eine neue <a href="http://www.polamedia.de/verlag/?page_id=187" target="_blank">Literaturausschreibung </a>zum Thema „Reisen“. Es gibt bereits tolle Resonanz auf die Ausschreibung. Das freut mich sehr. Reisen ist ja auch so ein Thema, das den persönlichen Horizont erweitert. Das ist mir bei meinen Themen am wichtigsten.</p>
<p><em>Weitere Informationen: www.polamedia.de/verlag</em></p>
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		<title>Flexibel, serviceorientiert und innovativ? Das ist ja mal ganz was Neues!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Floskelvermeidung]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstin Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Texttreff]]></category>
		<category><![CDATA[ungewöhnliche Formulierungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der erste Werbetext, in dem je ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung als flexibel, serviceorientiert und innovativ (wahlweise ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><span style="color: #008080;">Der erste Werbetext, in dem je ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung als flexibel, serviceorientiert und innovativ (wahlweise auch als individuell, preiswert und effektiv) bezeichnet wurde, mag eventuell für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Damals, in der Steinzeit. Aber eins ist sicher: Die Zillionen ins gleiche Horn stoßender Nachahmertexte tun es nicht! Jedenfalls nicht, ohne dass man diese durch inflationären Gebrauch zu Luftblasen mutierten Vokabeln mit Inhalt füllt! Deshalb danke ich meiner <a href="http://www.texttreff.de" target="_blank"><span style="color: #008080;">Texttreff</span></a>-Kollegin <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/" target="_blank"><span style="color: #008080;">Kerstin Hoffmann </span></a>dafür, dass sie das <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2012/01/10/jahr-der-ungewoehnlichen-formulierung/" target="_blank"><span style="color: #008080;">„Jahr der ungewöhnlichen Formulierung“</span></a> ausgerufen und mich dazu eingeladen hat, an ihrer gleichnamigen Blogparade teilzunehmen. Hier eine Anleitung zur Floskelvermeidung – und eine Erklärung dafür, warum hohle Phrasen leider manchmal unumgänglich sind.</span></strong></em></p>
<p>Die Situation ist folgende: Eine fiktive Werbetexterin X sitzt mit den Herren (leider sind es meist ausschließlich Herren) A, B und C im Erstgespräch. Man brauche eine Imagebroschüre, eröffnet A. „Dringend“, ergänzt B. „Für die Messe“, sagt C.</p>
<p>Briefing? „Nö, schriftlich gibt’s leider nix“, sind sich die drei einig. Dazu ist ja schließlich dieses Meeting da. Ha ha.</p>
<p>Es wird sehr gelacht und erst mal bei den Keksen zugegriffen. Kaffee ist reichlich da. Informationen eher weniger.</p>
<p>„Was ist denn die Kernkompetenz des Unternehmens?“, will X wissen.</p>
<p>„Na ja, das Produkt eben.“</p>
<p>Ein Allerweltsprodukt allerdings, befürchtet X und fragt vorsichtig, ob es Mitbewerber gibt.</p>
<p>„Tausende“, seufzen A, B und C. „Die bieten im Grunde alle dasselbe an. Ähnlich in Preis und Ausführung.“</p>
<p>X ahnt, dass dies hier schwierig wird, und fragt nach den Stärken des Unternehmens. Vielleicht können die Herren mit diesem Stichwort mehr anfangen als mit „Kernkompetenz“.</p>
<p>Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: Man sei innovativ, flexibel, servicestark.</p>
<p>„Aha“, sagt X, deren schlimmste Befürchtungen sich gerade erfüllen. „Aber behaupten das nicht alle von sich?“</p>
<p>„Schon“, geben A, B und C kleinlaut zu, aber da müsse man ja wohl mithalten: „Also wenn die das über ihr Unternehmen schreiben, dann schreiben wir das auch.“</p>
<p>Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem X missionarisch wird und eine kleine Einführung bietet in den Sinn von Werbung:</p>
<p>„Nicht die Gemeinsamkeiten mit der Konkurrenz sollten Sie herausstellen, sondern die Unterschiede. Worin sind Sie besser?“</p>
<p>Schweigen im Walde.</p>
<p>Dann eine vorsichtige Rückfrage. Wie X das meine. „Was für Unterschiede. Wie – besser?“</p>
<p>Wenn X Glück hat, beherrscht sie die einschlägigen Verhörmethoden.</p>
<p>Schritt für Schritt bohrt sie nach und findet schließlich heraus, was mit „innovativ, flexibel, servicestark“ gemeint ist:</p>
<p>Man hat also eine eigene Entwicklungsabteilung. Randvoll mit hochkompetenten Leuten, klüger als Einstein und Hawking zusammen. Und eine besonders ausgeklügelte Logistik. Nicht zu vergessen die Servicetechniker, die bei Störungen innerhalb von maximal einer Stunde beim Kunden sind. Garantiert.</p>
<p>„Aha, aha, aha“, sagt X und notiert fleißig mit, „daraus lässt sich was machen. Sehr gut!“ Im Hinterkopf fallen ihr bereits die ersten netten Formulierungen ein – eine hübsche Headline-Idee ist auch schon dabei.</p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Aber halt: So läuft das nicht immer. Nicht jedes Nachbohren führt zu einer inhaltlichen Goldmine. Manchmal bleibt heiße Luft auch einfach nur heiße Luft.</strong></span></p>
<p><span style="color: #808080;"><strong>Oder – noch schlimmer – stinkende heiße Luft.</strong></span></p>
<p>In solchen Fällen bleibt X nichts anderes übrig, als für Kaffee und Kekse zu danken und den Job anderen Lohnschreibern zu überlassen, die keine Probleme mit abgelutschten Floskeln haben.</p>
<p>Denn der erste Werbetext, der mit Formulierungen wie „Unsere megagünstigen Preise verdanken Sie der Tatsache, dass wir in Bangladesch unter menschenunwürdigen Bedingungen von Kindern fertigen lassen“ oder „Mit Service meinen wir eigentlich nur, dass wir eine Beschwerdehotline eingerichtet haben, die aber nur zu einem Callcenter in Brandenburg führt, wo keiner auch nur die geringste Ahnung hat“ enthält, muss erst noch geschrieben werden. Auffallen würde er aber wohl garantiert!</p>
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		<title>Humorbe-freit</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AbidiText</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Duden]]></category>
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		<description><![CDATA[Sogar den lustigsten Ist-zwar-korrekt-aber-sieht-komisch-aus-Gag macht er einem zunichte, der Duden, wenn er unter &#8220;U&#8221; wie &#8220;Urinstinkt&#8221; schreibt: »Das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sogar den lustigsten Ist-zwar-korrekt-aber-sieht-komisch-aus-Gag macht er einem zunichte, der Duden, wenn er unter &#8220;U&#8221; wie &#8220;Urinstinkt&#8221; schreibt:</p>
<p>»Das Wort <em>Urinstinkt</em> sollte nicht zwischen <em>n</em> und <em>s</em> getrennt werden, da sonst eine irritierende und das Lesen hemmende Trennung entsteht.«</p>
<p>Man möchte hinzufügen: Aber stimmen tut&#8217;s trotzdem, vor allem in der Spargelzeit.</p>
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