Sind wir nicht alle ein bisschen Pippi?

Das Wortfeilchen behauptet, die eigentliche Pippi zu sein. Aber dazu ist sie ja viel zu jung, nicht wahr? Außerdem kann ich beweisen, dass meine Kindheit genauso langstrümpfig war wie ihre:
kinderbild-pippi-ausschnitt

Dass ich mich an Fasnacht als Pippi verkleidete, war sowas von selbstverständlich, ebenso wie die Tatsache, dass Funkenmariechen-Kostüme nicht in die Tüte kamen.

Als eines sonntagnachmittags (14 Uhr? Lief Pippi nicht immer am frühen Nachmittag?) die Fernsehansagerin sprach: “Und heute, liebe Kinder, kommt Pippi zum letzten Mal zu euch”, musste ich sehr weinen. Hätte mir damals jemand gesagt, dass es Wiederholungen geben würde und Videos und DVDs und YouTube und Stieg Larsson, der seine Figur Lisbeth Salander als erwachsene Pippi Langstrumpf erschuf, es hätte mich wirklich getröstet!

17 Kommentare

  1. Da habe ich doch glatt einen Urlaubstip für Dich :-)

    Was meinste, wie Dich das damals getröstet hätte? *fg*

  2. admin sagt:

    Feiner Tipp – Bullerby hab ich damals auch sehr gerne gelesen! Ein super Trost wäre es allerdings auch gewesen, wenn ich im Pippi-Langstrumpf-Malwettbewerb der Bild+Funk damals NICHT bloß die Siegerurkunde, sondern das Treffen mit Inger Nilsson gewonnen hätte …

    • admin sagt:

      Oh, es gab auch Farbfotos und sogar Strom und Telefon in meiner Kindheit! Schwarz-weiß-Fotos schmeicheln allerdings dem Teint …
      Sommersprossen hatte ich leider nie, ich habe das immer sehr bedauert! Aber die Zöpfe waren echt, mit eingebautem Draht.
      Was ich eingereicht habe beim Malwettbewerb? Natürlich ein Pippi-Gemälde. Es hat leider nicht sonderlich überzeugt. Ich durfte Inger Nilsson jedenfalls nicht treffen. Aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden :-)

  3. wortfeilchen sagt:

    Wieso bin ich eigentlich zu jung? Bloß, weil es in meiner Kindheit schon Farbfotos gab? ;-))

    Eigentlich sind wir beide zu jung, jedenfalls wenn es nach Astrid Lindgren geht, oder?

    Tolles Foto, obwohl ich die Sommersprossen und die Haarfarbe ja so gar nicht erkenne. Du hast an einem Wettbewerb teilgenommen? Was hast Du eingereicht?

  4. wortakzente sagt:

    Was Alice Schwarzer für die Frauen war, war Pippi für uns Mädchen! Strumpfhosen, Kleidchen und Lackschuhe waren höchstes für Sonntage (und die Strumpfhose hat selten überlebt …), ansonsten fand ich es toll, wenn irgendjemand meinte, an mir wäre ja ein Junge verloren gegangen.
    Ach ja, rote Häuschen mit weißen Kannten sind mein Höchstes. Aber das kommt eher von Michel, Madita und Bullerbü!
    Mein Beweisfoto findet Ihr auf wortakzente.wordpress.com

    • admin sagt:

      Oh ja, diese Sonntagsstrumpfhosen … Bei mir überlebten sie auch nicht lange. Aber was kümmern eine Pippi ein paar Löcher im Beinkleid :-)

  5. Hm, ein Malwettbewerb hätte bei mir auch nicht ausgereicht, um Astrid Lindgren zu treffen. Aber es gibt (bzw. gab) ja auch noch andere möglichkeiten. Mein erster Schwedenbesuch war ja mit einer Reisegruppe und da wurde auch ein Tagesausflug nach vimmerby angeboten.
    Die Einladung zu Kaffee und Keksen bei Astrid Lindgren wurde dabei auch gleich organisiert. Sehr beeindruckende Frau… trotz des damals schon sehr hohen Alters (sie starb dann auch ein paar Jahre später) versprühte sie eine ungeheure Lebensfreude. War ein sehr lustiger Nachmittag.

  6. Edith Nebel sagt:

    Vor einiger Zeit hat’s mich gebissen und ich hab meine doch schon recht grauen Haare mit Henna gefärbt. Resultat: quietsch-orange. Ich lief anderntags in der Firma ein, in Jeans und buntem Ringelshirt, und als ich mein Spiegelbild in der Glastür sah, dachte, ich, so, Kinder, und nun wisst ihr, wie Pippi Langstrumpf mit fuffzich aussieht. :-D

  7. admin sagt:

    LOL
    Beweisfoto, Edith, Beweisfoto! Übernimmst du das Stöckchen?

  8. Edith Nebel sagt:

    Jetzt sind meine Haare wieder dunkelbraun. Von der quietsch-orange-Phase hab ich glaub gar keine Fotos. Aus gutem Grund. Das sah schon ein bissi arg ätsch aus.

    Kinderbilder hab ich hier: http://edithnebel.wordpress.com/2007/04/07/lieblingsbeschaftigung-huhner-futtern/
    Ich hab aber so gar nix skandinavisch-Pippihaftes. Dem stehen meine Gene entgegen.

    • admin sagt:

      Sehr schönes Bild! Zwar nicht pippihaft, aber doch wild entschlossen, die Herausforderung “Familienurlaub” anzunehmen. Ist schließlich eine ernste Angelegenheit!

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Kommentare

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  • Ladyschaft zu Mann, bist du ‘ne Wurst - Und das ganze auch noch für Wiesenhof. Ausgerechnet. Bist Du 'ne würdelose Peinlichkeit!
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  • AbidiText zu Kalorien sind ein Arschloch - Danke für das Kompliment und den Link. Frau Dokter hat völlig recht! Sag ich jetzt mal und nippe dann an...
  • AbidiText zu Mann, bist du ‘ne Wurst - Als "Experte" bei Länderspielen sieht man ihn leider viel zu oft, stimmt. Da nervt er mehr als andere Exspieler, die...

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