Im Dutzend unverschämter
„Du bist doof” – „Und du noch viel döööfer” … Wer Dialoge dieser Art für „reinsten Kindergarten” hält, könnte falscher nicht liegen. Wahrscheinlich wird da gerade „Playing the Dozens” gespielt – ein Mannbarkeitsritual afrikanischen Ursprungs. Von größter Bedeutung in der mündlichen Kultur junger Afroamerikaner! Die Spielregeln sind einfach: Abwechselnd beleidigt man sein Gegenüber, wobei vor allem die eigene Männlichkeit gerühmt und die weibliche Verwandtschaft des Gegenspielers in den Dreck gezogen wird. Verloren hat bei diesem Schlagabtausch, wem nichts mehr einfällt, was noch unverschämter, haarsträubender und perverser wäre als die letzte Beleidigung des anderen. Und wer sich jetzt fragt, ob man so etwas Absurdes wirklich glauben kann, dem versichere ich aufrichtig: „Yes, you can!” Ich hab zwar viel Fantasie, aber so etwas Dooooooofes können sich wohl nur Männer ausdenken …




















Hehe, ne, so einen haarsträubenden Müll können wir uns wahrhaftig nicht ausdenken. Andererseits muss man auch nicht bis nach Afrika bzw. Amerika fahren, um Zeuge derartiger Selbstentblößung und bodenloser Dummheit zu werden. Ich sag’ nur Mischpoke. Nicht meine, aber … ;-)
Klar, bei uns gibt’s das auch. Kann man sogar aufs Handy downloaden – Stichwort “Böse Tassen” …
Ahaaaa. Jetzt kenne ich endlich den Ursprung des Battlens …
Hab neulich noch 8Mile geguckt und mich gefragt, wie das wohl entstanden ist, dieses “Wer kann den Anderen am besten dissen”.
8Mile kenn ich gar nicht. Bildungslücke?
Ja stimmt, in dem Film 8 Mile (da spielt der Sänger Eminem die Hauptrolle) ist es auch so.Da wird gegeneinander gerappt.
So was fällt wirklich nur den Männern ein. Obwohl, den amerikanischen oder englischen Frauen traue ich das auch zu.
Jetzt weiß ich, warum ich 8 Mile nicht gesehen habe … Das Interessanteste an Eminem ist ja sein Name, der ja eigentlich M+M bedeutet und die Abkürzung seines echten Namens ist.